Parken unter der Donnersbergerbrücke: Diese Regeln gelten seit September 2026

Kein Kuddelmuddel mehr unter der Brücke: Wo bislang eher nach Gefühl geparkt wurde, gilt seit diesem Sommer eine klare Linie. Die Fläche unter der Donnersbergerbrücke, südlich der Arnulfstraße, ist frisch saniert, neu markiert und ab sofort Teil des Parklizenzgebiets „Rotkreuzplatz Süd“. Für die einen heißt das: kostenlos parken, so lange sie wollen. Für die anderen: ab jetzt zahlen. Wir sagen Ihnen, wer zu welcher Gruppe gehört.

Was sich geändert hat: Sanierung und neue Parkordnung

Der ganze Sommer stand im Zeichen von Bagger und Asphalt: Das Baureferat hat die Fläche unter der Brücke saniert und mit frischen Markierungen versehen. Aus dem einst eher improvisierten Parkraum wurde ein Areal mit klar abgegrenzten Stellplätzen, die Bauarbeiten sind mittlerweile weitgehend abgeschlossen.

Der eigentliche Clou kommt aber erst jetzt: Mit Abschluss der Sanierung wurde das bestehende Parklizenzgebiet „Rotkreuzplatz Süd“ kurzerhand erweitert und schließt die Parkplätze unter der Brücke nun mit ein. Die Fläche ist damit erstmals fester Bestandteil eines regulären Anwohnerparkgebiets, mit allen Rechten und Pflichten, die dazugehören.

Wer kostenlos parken darf

Gute Nachrichten für alle mit Parkausweis „Rotkreuzplatz Süd“: Sie dürfen auf den neu geordneten Flächen unter der Brücke weiterhin gebührenfrei parken und das zeitlich unbegrenzt.

Noch besser: Auch Bewohner aus dem benachbarten Lizenzgebiet „St.-Vinzenz-Viertel“ profitieren. Dank der sogenannten Grenzstraßenregelung dürfen sie mit ihrem Bewohnerparkausweis ebenfalls kostenlos und ohne Zeitlimit parken. Wohnen Sie also an der Grenze zweier Lizenzgebiete, bekommen Sie die Neuregelung quasi gratis dazu, ganz ohne Extra-Antrag.

NutzergruppeParkgebührZeitliche Begrenzung
Bewohner mit Parkausweis „Rotkreuzplatz Süd“keinekeine
Bewohner mit Parkausweis „St.-Vinzenz-Viertel“ (Grenzstraßenregelung)keinekeine
Besucher ohne Bewohnerparkausweisgebührenpflichtiglaut Beschilderung/Parkschein

Was Besucher zahlen müssen

Wer keinen der beiden Parkausweise besitzt, muss künftig in die Tasche greifen. Für Besucher gilt ab sofort dieselbe Regel wie in fast jedem anderen Lizenzgebiet Münchens: Parken ja, aber gegen Gebühr und meist zeitlich begrenzt. Den genauen Tarif und die Höchstparkdauer verrät wie immer ein Blick auf Beschilderung und Parkscheinautomat vor Ort, da sich Details je nach Zone unterscheiden können.

Wer die neuen Regeln kontrolliert

Und wer sich nicht an die neue Ordnung hält? Die Kommunale Verkehrsüberwachung behält das Areal im Blick. Ohne gültigen Parkausweis oder Parkschein drohen Kontrollen und im Zweifel ein Verwarn- oder Bußgeld. Für alle, die regelmäßig in Neuhausen-Nymphenburg parken wollen, kann sich ein eigener Bewohnerparkausweis deshalb doppelt lohnen: Er spart Geld und erspart die Parkplatzsuche auf gut Glück.

Parkplätze unter der Bücke

Lage und Erreichbarkeit

Wo genau ist das eigentlich? Die Fläche liegt unter der Donnersbergerbrücke, südlich der Kreuzung mit der Arnulfstraße – mitten im Dreieck aus Neuhausen-Nymphenburg, Arnulfpark und Rotkreuzplatz. Praktisch: Der S-Bahnhof Donnersbergerbrücke liegt quasi um die Ecke, ideal für alle, die ihr Auto abstellen und den Rest der Strecke mit der Bahn fahren möchten.

Praktische Tipps für Autofahrer

  • Parkausweis checken: Wohnen Sie in „Rotkreuzplatz Süd“ oder im „St.-Vinzenz-Viertel“ und haben noch keinen Bewohnerparkausweis? Dann lohnt sich der Antrag bei der Landeshauptstadt München künftig parken Sie damit kostenlos unter der Brücke.
  • Beschilderung im Blick behalten: Einzelne Stellplätze können abweichend markiert sein, etwa als Ladezone oder für Menschen mit Behinderung.
  • Parkschein nicht vergessen: Ohne Parkausweis heißt es: Parkdauer korrekt am Automaten oder in der App einstellen, sonst wird’s teuer.
  • Alternativen kennen: Kein Anwohnerausweis? In Neuhausen-Nymphenburg und rund um den Rotkreuzplatz gibt es weitere Parkmöglichkeiten.

Fazit

Unter der Donnersbergerbrücke ist jetzt Schluss mit Zufallsparken: Die Sanierung und die Erweiterung des Parklizenzgebiets „Rotkreuzplatz Süd“ bringen klare Regeln. Wer aus „Rotkreuzplatz Süd“ oder dank Grenzstraßenregelung aus dem „St.-Vinzenz-Viertel“ kommt, parkt kostenlos und ohne Zeitlimit. Alle anderen zahlen und werden von der Kommunalen Verkehrsüberwachung im Auge behalten. Unser Tipp: Wer in der Gegend wohnt, sollte den Bewohnerparkausweis checken. Für alle anderen gilt: Schild lesen, Parkschein ziehen, entspannt parken.

Ist Parken unter der Donnersbergerbrücke jetzt kostenpflichtig?

Für Besucher ohne Bewohnerparkausweis: ja. Wer dagegen einen gültigen Parkausweis „Rotkreuzplatz Süd“ oder – dank Grenzstraßenregelung – „St.-Vinzenz-Viertel“ besitzt, parkt weiterhin komplett gebührenfrei.

Wie lange darf ich dort mit Bewohnerparkausweis stehen bleiben?

Zeitlich unbegrenzt. Für Inhaberinnen der beiden genannten Parkausweise gilt keine Höchstparkdauer – Besucher ohne Ausweis richten sich dagegen nach der Beschilderung und dem Parkschein.

Wer kontrolliert, ob ich dort parken darf?

Die Kommunale Verkehrsüberwachung. Sie überwacht das erweiterte Parklizenzgebiet „Rotkreuzplatz Süd“ – wer ohne gültigen Parkausweis oder Parkschein steht, riskiert ein Verwarn- oder Bußgeld.